9 Sätze, die unfruchtbare Paare nicht mehr hören wollen

Es ist ein großer Schritt für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, ihr Schicksal mit Familie, Freunden oder Bekannten zu teilen. Die Resonanz ist häufig frustrierend. Natürlich sorgen sich andere Menschen. Sie wollen helfen, wo sie nur können oder einfach etwas sagen, um die angespannte Situation aufzulösen. Leider führen Unwissenheit oder fehlende Sensibilität zum gegenteiligen Effekt. Hier sind 9 Sätze, die betroffene Paare nicht mehr hören wollen:

1)        „Seid ihr schon schwanger?“

Nein, sind wir nicht! Die Neugier ist verständlich, schließlich fühlt ihr mit uns mit. Aber die Frage immer wieder aufs Neue verneinen zu müssen, ruft in uns selbst jedes Mal wieder die Enttäuschung hervor. Also habt bitte etwas Geduld, denn so viel ist sicher: Sobald es soweit ist, werden wir die frohe Botschaft mit Freude in die Welt tragen!

2)        „Entspannt euch einfach!“

Stress kann eine wichtige Rolle bei Unfruchtbarkeit spielen. Klinische Studien zeigen, dass stressreduzierende Maßnahmen bei Frauen begleitend zu einer künstlichen Befruchtung die Erfolgsaussichten verdoppeln können (Domar et al. 2011). Doch darüber darf man nicht außer Acht lassen, dass es häufig in erster Linie biologische oder medizinische Gründe sind, die zur Unfruchtbarkeit führen. In jedem Fall ist das ungewollte Ausbleiben einer Schwangerschaft eine große mentale Belastung für Paare. Die Aufforderung sich zu entspannen, kann dabei genau das Gegenteil erzeugen – nämlich noch mehr Druck und Stress.

3)        „Seid froh, dass ihr keine Kinder habt!“

Ja, Kinder können nervig sein. Wir alle mussten schon mal im Flugzeug stundenlang das Schreien eines Babys ertragen und haben insgeheim die Eltern bedauert. Wir wissen, dass ein Bäuerchen auch mal auf der neuen Hose landen kann und dass Windeln sich nicht von alleine wechseln. Jedoch sind es gleichermaßen die schönen und anstrengenden Momente, die wir uns so sehr am Elternsein wünschen. Natürlich ist der Satz nicht ganz ernst gemeint, trotzdem klingt er so als hätten wir unseren Kinderwunsch nicht vollends durchdacht.

4)        „Dann adoptiert doch einfach!“

Adoption kann eine Möglichkeit für Paare sein, bei denen sich der Wunsch nach einer eigenen Familie auf natürlichem Wege nicht erfüllt. Doch auch eine Adoption ist mit einer enormen mentalen, organisatorischen und finanziellen Belastung verbunden. Zudem ersetzt sie nur bedingt das Bedürfnis nach einem biologischen Kind. Darüber hinaus enthält auch die Entscheidung zur Adoption keine Erfolgsgarantie. Im Jahr 2013 fanden in Deutschland 3.793 Adoptionen statt, davon lediglich 38% nicht von Stiefeltern oder innerhalb der Verwandtschaft. Rechnerich kommt auf sieben mögliche Adoptiveltern ein zur Adoption vorgemerktes minderjähriges Kind (Statistisches Bundesamt 2014).

5)        „Wer ist schuld?“

Unfruchtbarkeit kann viele Gründe haben, die gleichermaßen bei der Frau, dem Mann oder in der Kombination der Partner liegen können. Die Erforschung der Ursachen ist ein wichtiger Schritt, um mögliche Lösungswege anzugehen. Dabei geht es jedoch nicht um Schuldzuweisung. Die genauen Gründe sind ein höchst persönliches Thema. Nur weil wir unseren Kinderwunsch kommunizieren, heißt das nicht, dass wir alle Details preisgeben möchten.

6)        „Ich glaube ich weiß, was das Problem ist.“

Keinen Kaffee mehr, von Alkohol ganz zu schweigen! Ein paar Kilo mehr bzw. weniger am Körper! Und definitiv keine heißen Duschen!

Sobald wir über unseren unerfüllten Kinderwunsch sprechen, hält jeder Mensch einen Ratschlag bereit. Ratschläge sind gut gemeint und in vielen steckt sicherlich eine Menge Wahrheit. Letztendlich befinden wir uns in professioneller Behandlung, um Ratschläge zu erhalten. Und genau diese Ratschläge von einer Person, die uns wissenschaftlich fundiert auf unsere individuellen Ursachen untersucht hat, sind die Ratschläge, die wir gerne annehmen.

7)        „Anscheinend soll es nicht sein.“

Dies ist vermutlich der verletzendste Satz, mit dem man ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch konfrontieren kann. Warum genau soll es bitte nicht sein? Unfruchtbarkeit hat komplexe medizinische und psychologische Gründe. Sie ist kein Wink des Schicksals oder eine Strafe Gottes. Und heißt das im Umkehrschluss, dass Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen oder misshandeln, es mehr verdient hätten als wir?

8)        „Das wird schon noch.“

Dieser lieb gemeinte Aufmunterungsversuch wird der realen Situation leider nicht gerecht. Die statistische Chance besteht, dass es auch in Zukunft nicht mit der Schwangerschaft klappen wird, und sie wird mit jedem Tag, der vergeht, wahrscheinlicher.

9)        „Es gibt Schlimmeres im Leben.“

Ein unerfüllter Kinderwunsch lässt sich nicht mit anderen möglichen Schicksalsschlägen vergleichen. Unfruchtbarkeit ist ein wichtiges Thema, unter dem betroffene Paare enorm leiden. Es ist eine emotionale und körperliche Belastung, die man nicht unbedingt rein nach objektiven Kriterien einstufen kann. Tatsächlich zeigen Studien, dass das seelische Leid von Frauen mit Unfruchtbarkeit ähnlich dem Leid von Patienten von Krebs, HIV oder chronischen Schmerzen ist (Domar et al. 1993).

Wir von LARAcompanion unterstützen Frauen und Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit. Finde heraus wie und verfolge unsere aktuelle Crowdinvesting-Kampagne!

 

Quellen:

Domar, A., Zuttermeister, P., Friedman, R. (1993) The Psychological impact of infertility: a comparison with patients with other medical conditions. Journal of Psychosomatic Obstetric Gynaecology. 14 Special issue 45-52.

Domar, A., Rooney, K., Wiegand, B., Orav, E., Alper, M., Berger, B., Nikolovski, J. (2011). Impact of a group mind/body intervention on pregnancy rates in IVF patients. Fertility and sterility, 95(7), 2269-2273.

Statistisches Bundesamt (2014): Zahl der Adoptionen im Jahr 2013 um 2,4 % gesunken. Pressemitteilung vom 01.08.2014 – 275/14 https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/08/PD14_275_225pdf.pdf?__blob=publicationFile (abgerufen am 15.07.2015).

Was macht eigentlich ein Kinderwunsch Coach?

Franziska Ferber

Heute stellen wir euch die Arbeit unserer Expertin Franziska Ferber vor. Die Münchnerin coacht seit vielen Jahren Frauen und Männer, die von unerfülltem Kinderwunsch betroffen sind. Bei LARAcompanion ist sie ebenfalls zuständig für die psycho-soziale Komponente der ungewollten Kinderlosigkeit.

Du bist Kinderwunsch Coach. Was ist die wichtigste Erkenntnis, die du aus deiner Arbeit ziehen kannst?

Die wichtigste Erkenntnis ist, dass nicht nur die medizinischen Möglichkeiten wichtig sind, wenn es darum geht, das Wunschkind zu bekommen, sondern ganz besonders auch die psycho-soziale Unterstützung auf dem Weg eine wesentliche Rolle spielt.
Zentrale Fragen sind dabei der Umgang mit dem Druck und Stress, der Wartezeit, der Enttäuschung, wenn es im Zyklus wieder nicht geklappt hat sowie die Herausforderungen des Alltages und der Umgang damit innerhalb sich verändernder Freundschaften und der Partnerschaft. Es gilt, Bewältigungsstrategien zu entwickeln, die Unterstützung und Stärkung bieten in einer Zeit, in der viele emotionale Grundfesten stark wanken und vieles von dem, was bisher für Freude und Entspannung im Leben des Einzelnen gesorgt hat, nicht mehr greift.

Wer sind deine Kunden? Frauen, Männer, Paare? Kann man sie in Gruppen aufteilen? Bitte beschreibe diese kurz.

Meine Kunden sind so individuell, wie ihre Lebensgeschichte. Als Kinderwunsch Coach begleite ich Frauen, Männer und Paare, die einen aktiven Kinderwunsch haben und oftmals schon längere Zeit versucht haben, endlich ihr Wunschkind zu bekommen. Größtenteils haben sie auch schon reproduktionsmedizinische Maßnahmen ergriffen. Diese Menschen begleite ich durch die langen Behandlungszyklen und unterstütze sie aktiv dabei, dem Druck – denn er betrifft nahezu alle Lebensbereiche; von der Gesundheit über die Seele bis hin zum Finanziellen – besser begegnen zu können.
Eine weitere Gruppe von Menschen, die ich coache, sind diejenigen, die sich vom Kinderwunsch verabschieden und in ein neues Leben finden müssen. Dabei kann ich gut unterstützen; denn ich habe sowohl den aktiven Kinderwunsch mit seinen vielen seelischen Herausforderungen erlebt, mich aber leider auch davon vollständig verabschieden müssen. Ich habe also nicht nur die fachliche Qualifikation sondern auch das persönliche Erleben. Die Kombination macht mich zu einer einzigartigen Unterstützung für diejenigen, die die Phasen des Kinderwunsches gerade selbst durchlaufen.

Welche Rolle spielt aus deiner Erfahrung der psycho-soziale Faktor beim unerfüllten Kinderwunsch?

Es gibt Studien aus den USA, die herausgefunden haben, dass die Chancen von Frauen, die sich in der Kinderwunschzeit psycho-sozial unterstützen lassen, in etwa doppelt so hoch sind, schwanger zu werden als für diejenigen, die diese Unterstützung nicht bekommen. Das spricht für mich Bände und steht für sich selbst. Auch ich erlebe, dass ein Kinderwunsch Coaching wirklich einen Unterschied für die Frauen, Männer und Paare macht; viele berichten schon nach kurzer Zeit, dass es ihnen leichter fällt, den (unerfüllten) Kinderwunsch auszuhalten. Oftmals sind es individuell passende Bewältigungsstrategien und Stressreduktionstechniken, die auf den einzelnen Menschen zugeschnitten werden und für die ich ein großes Repertoire zur Verfügung habe, die den Unterschied machen. In Summe sage ich deutlich: Sich in der Kinderwunschzeit coachen, begleiten und unterstützen zu lassen, ist die Investition in sich selbst und das eigene (gesundheitliche und seelische) Wohlergehen wert.

Wie unterscheidet sich der Umgang mit dem Thema unerfüllter Kinderwunsch zwischen Männern und Frauen?

Nun, am Ende des Tages sind viele Themen sehr ähnlich; der tief liegende Kern des Kinderwunsches ist evolutionär tief in uns Menschen verwurzelt und von Wertevorstellungen geprägt.
Unabhängig vom Verursacher, also der Diagnose des Paares, kann man schon sagen, dass natürlich die Frau häufig einen höheren Anteil zu tragen hat – alleine schon deshalb, weil sie im Körper steckt, der schwanger werden ‚soll’. Da macht jede zyklusbedingte körperliche Schwankung einen Unterschied und hebt das Thema ins aktive Bewusstsein. Das macht es für viele Frauen schwer, sich davon zu lösen und zu entspannen.
Aber auch die Männer tragen am unerfüllten Kinderwunsch; haben aber oftmals etwas anders gelagerte Bewältigungsstrategien. Falls man pauschalieren möchte, könnte man tendenziell sagen, dass die Männer hoffnungsvoller an den Kinderwunsch herangehen als viele Frauen. Dennoch brauchen beide Stärkung; nur die Herangehensweise von mir als Coach variiert.

Welches emotionale Bedürfnis ist bei den von der ungewollten Kinderlosigkeit Betroffenen am stärksten ausgeprägt?

Nun, hier pauschal zu antworten hieße alle Menschen mit einem unerfüllten Kinderwunsch über einen Kamm zu scheren. Viele sagen, dass sie genau das schon in den Reproduktionskliniken erleben – und deshalb ist es mir wichtig, genau hier einen Unterschied zu machen und auf die Einzelperson mit ihren Veranlagungen, Werten und Weltanschauungen aber auch Stärken einzugehen. Deshalb schaue ich mir zum Nutzen derjenigen, die zu mir kommen, sehr genau an, wo sie stehen und was sie brauchen, um ihr Erleben und ihre Lebenssituation verbessern zu können.
Dennoch ist es so, dass der unerfüllte Kinderwunsch – leider – noch immer ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft ist und die wenigen, die sich trauen mit Freunden, der Familie und Bekannten darüber zu sprechen, oft zu schnell Mitleidsbekundungen erfahren, was letztlich eher noch eine weitere Last als eine Entlastung ist. Deshalb denke ich, dass der Kernnutzen, der sich verallgemeinern lässt, tatsächlich der ist, offen in einem geschützten aber gleichzeitig professionellen Rahmen über die Themen zu sprechen und sich bei der Lösungsfindung begleiten zu lassen. Das ist wahre Entlastung und eine Hilfe beim (er-)tragen des (unerfüllten) Kinderwunsches. Und gleichzeitig ist das mein Antrieb als Kinderwunsch Coach von www.kindersehnsucht.de.

Im Rahmen unserer Crowdinvesting-Kampagne haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt, wie ihr Franziskas Erfahrung für euch nutzen könnt. In Kürze mehr!

Warum ich in LARAcompanion investiert habe

Uwe Siebert hat als einer der ersten in uns investiert! Nachdem über unsere Crowdinvesting-Plattform aescuvest ein direkter Kontakt zu ihm zustande kam, hat er uns mit Fragen zu LARAcompanion gelöchert. Wir haben ihn überzeugt! Hier könnt ihr lesen, nach welchen Kriterien Uwe Siebert beim Crowdfunding Projekte auswählt.

 

Stell dich bitte kurz vor.

 

Ich bin Uwe Siebert und ich bin als Mathematiker unterwegs als freiberuflicher Unternehmensberater bei Banken und Versicherungen.

 

Warum hast du in LARAcompanion investiert?

 

Mich haben das Gründerteam und das Konzept überzeugt.

 

Was gefällt dir am besten an LARAcompanion?

 

LARAcompanion hilft Paaren, die schwanger werden wollen, dies auch zu werden. Das heißt, LARAcompanion unterstützt Paare aktiv bei ihrer Lebensverwirklichung. Dies finde ich sehr gut und ich weiß genau, was mit meinem Geld gemacht wird.

 

Beschreib deine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting.

 

Ich bin seit 2011 im Crowdinvesting tätig und habe vielfältige Erfahrungen gemacht. Am meisten beeindruckt mich immer wieder, welche Innovationskraft und Dynamik junge Unternehmen haben.

 

Auf Basis welcher Faktoren entscheidest du dich für ein Projekt, in das du investierst?

 

In erster Linie zählt für mich das Gründerteam sowie, ob ich der Meinung bin, dass das Timing für die Idee stimmt. Weitere Faktoren sind, ob ich zu dem Schluss komme, dass es für eine Idee einen Markt gibt und wie fest man Kunden vermutlich an das Unternehmen binden kann. Denn genau die Fähigkeit, Kunden an ein Unternehmen zu binden und so die Customer Lifetime auszunutzen, ist einer der entscheidenden Treiber des Unternehmenswerts. Daneben gibt es noch weitere Faktoren, die zusammen ein rundes Bild ergeben müssen.

 

Warum glaubst du, dass die Gründerinnen von LARAcompanion erfolgreich sein werden?

 

Die Gründerinnen verfügen über ein großes relevantes Netzwerk und sind sehr vertraut mit den neuen Medien. Darüber hinaus treten sie professionell auf, so dass ich daran glaube, dass Sie die Pläne auch umsetzen werden.

 

Sei dabei und sicher dir jetzt ebenfalls attraktive Konditionen im LARAcompanion-Crowdinvesting – unsere Laufzeit ist begrenzt. Durch tagesgenaue Zinszahlungen profitierst du von einem frühen Investment!

Die subjektiven Gründe für ungewollte Kinderlosigkeit

Viele Frauen und Paare sind mit dem Ausbleiben einer ungewollten Schwangerschaft zunächst überfordert. Eine repräsentative Untersuchung unter kinderlosen Frauen und Männern in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) skizziert die häufigsten subjektiven Erklärungen der eigenen ungewollten Kinderlosigkeit.

Demnach sehen jeder fünfte Mann (19%) und jede sechste Frau (16%) ihre ungewollte Kinderlosigkeit in beruflichem Stress begründet. Privater Stress spielt dagegen geschlechterübergreifend eine untergeordnete Rolle (ca. 5%). Darüber hinaus begründen 26% der Frauen und 41 % der Männer ihre Kinderlosigkeit damit, dass bisher der passende Partner fehlt. Ein Drittel der Frauen (31%) kann sich jedoch vorstellen, auch ohne festen Partner ein Kind zu bekommen.

Überraschend ist indes, dass nur wenige den Weg zum Arzt suchen. Nur 17% der Frauen und 6% der Männer lassen sich von einem Arzt auf organische Ursachen untersuchen. Dabei kann ungewollte Kinderlosigkeit organische (biologische), hormonelle oder psychische Ursachen haben. Vor allem in der jüngeren Altersklasse ist eine medizinische Ursachenuntersuchung die Ausnahme (4% der Frauen). Mit steigendem Alter steigt  hingegen auch die Bereitschaft, sich untersuchen zu lassen. Die Gründe können bei jeder Frau individuell sein. Einerseits ziehen viele Frauen das Thema Unfruchtbarkeit gar nicht in Erwägung. Da sie grundsätzlich keine gesundheitlichen Probleme haben, sehen sie keinen Grund, warum das beim Thema Kinderkriegen anders sein sollte. Andererseits haben Frauen Hemmungen zum Arzt zu gehen, da sie Angst vor einer möglichen Diagnose haben. Die Unfruchtbarkeitsdiagnose eines Arztes stellt für viele ein endgültiges und zweifelsfreies Urteil dar. Für eine Frau bzw. ein Paar, das sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind wünscht, bedeutet dies einen extremen Eingriff in die Lebensplanung.

Sowohl eine medizinische Untersuchung als auch eine psychologische Beratung können jedoch in den meisten Fällen eine Klärung der Ursachen hervorbringen. Auf Basis derer kann daraufhin eine zielgerichtete Behandlung geplant werden.

Bei LARAcompanion entwickeln wir einen digitalen Maßnahmenkoffer, der Frauen und Paare auf dem Weg zum Wunschkind durch eine Smartphone-App zum Aufzeichnen ihrer Symptome unterstützt und zusätzlich Übungen zur Stressreduktion anbietet. Der diskrete digitale Helfer ermöglicht es den Frauen und Paaren so, dem behandelnden Arzt auf Wunsch mehr Daten zukommen zu lassen, damit dieser die passende Therapie zur richtigen Zeit anwenden kann. Denn besonders bei unerfülltem Kinderwunsch ist Zeit ein wertvolles Gut.

 

Quellen:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2015). „Kinderlose Frauen und Männer – Ungewollte oder gewollte Kinderlosigkeit im Lebenslauf und Nutzung von Unterstützungsangeboten“

Was ist Stress?

„Entspann dich! Du bist zu gestresst.“ Diesen Kommentar bekommen Frauen und Paare, die vergeblich versuchen schwanger zu werden, häufig zu hören. Doch was genau ist Stress überhaupt?

Gemeinhin versteht man Stress als eine große Anspannung, die etwa durch zu hohe körperliche oder seelische Belastung entstehen kann. Stress kann auf positive Weise erscheinen und einen in einer Drucksituation zu Höchstleistung anspornen. Andererseits kann Stress schwerwiegende gesundheitliche oder psychologische Probleme verursachen.

Auslöser für Stress ist häufig eine anstrengende Situation am Arbeitsplatz, etwa in Form einer zeitlichen oder geistigen Überforderung des Aufgabenbereichs, durch hohen Druck vom Vorgesetzten oder einem unangenehmen Kollegenumfeld. Auch Probleme im Privatleben können Stress verursachen, z.B. Beziehungsprobleme oder Schicksalsschläge in der Familie oder im Freundeskreis. Nicht zuletzt birgt auch das Ausbleiben einer gewünschten Schwangerschaft ein enormes Stresspotential für Paare. In diesem Kontext kann Stress gleichzeitig Ursache und Wirkung von Unfruchtbarkeit sein. Einerseits kann Stress sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken, sowohl bei der Frau als auch beim Mann. Andererseits setzen sich Paare selbst immer mehr unter Druck, je länger die Schwangerschaft ausbleibt.

Stress äußert sich typischerweise durch eine oder mehrere der folgenden Reaktionen:

  •   Kopfschmerzen und Muskelverspannung
  •   Herzbeschwerden
  •   Außergewöhnlich hoher oder niedriger Blutdruck
  •   Schweißausbrüche und Magenprobleme
  •   Schlafstörungen
  •   Unsicherheit und Gereiztheit
  •   Depression
  •   Zyklus- und sexuelle Störungen

Für betroffene Personen ist es wichtig, dem Stress aktiv entgegenzuwirken. Neben einer Veränderung der stressverursachenden Lebensumstände, kann es hilfreich sein, sich einen Ausgleich im Leben zu suchen, z.B. Sport, Hobbies oder Aktivitäten mit Freunden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, Entspannungstechniken anzuwenden, wie z.B. autogenes Training oder Yoga. Diese sind in ihren Grundzügen einfach zu erlernen und eigenständig durchführbar.

 

Unsere Crowdinvesting-Kampagne ist jetzt offiziell gestartet!

Team_LARA_zu_dritt

Ab jetzt kann uns jeder einzelne mit einem kleinen oder großen Beitrag helfen, unser Startup LARAcompanion stark und erfolgreich zu machen!

Was machen wir?

LARAcompanion ermöglicht Frauen und Paaren mit ungewollter Kinderlosigkeit, schwanger zu werden – durch digitale Gesundheitsprogramme mit begleitender App und einem Biomarker-Messgerät. Unsere Programmanwendungen senken den Stress, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

Logo-Lara72x72

Wer sind wir?

Juliane ist unsere Powerfrau und eine Meinungsführerin in Digital Health mit mehrjähriger Erfahrung im Bereich Frauengesundheit.

Julia plant den Erfolg und sorgt hartnäckig und zielstrebig für die Umsetzung ohne Umwege.

Francis ist ein leidenschaftlicher Programmierer, der nicht aufhört, bevor er nicht einen Schritt weiter ist.

Was könnt ihr tun?

  1. In uns investieren, möglich ab 250 EUR. Ihr helft uns und LARAcompanion und ihr profitiert von unserem Erfolg!
  2. Diesen Beitrag teilen, den Link verschicken, Leute auf uns aufmerksam machen.

Hier geht’s zu unserer Kampagne:

https://www.aescuvest.de/lara

 

 

Nur wenige Frauen behandeln unerfüllten Kinderwunsch

Obwohl die Maßnahmen zur Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit weitgehend bekannt sind, greifen nur wenige Paare auf die bestehenden Möglichkeiten zurück. Dies zeigt eine repräsentative Untersuchung unter kinderlosen Frauen und Männern in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Demnach haben nur 7% der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch im Alter von 30 bis 39 Jahren eine der gängigen Methoden versucht. In der Altersklasse der 40- bis 50-jährigen ist der Anteil zwar mehr als doppelt so hoch, aber immer noch deutlich unter 20%.

Darunter fallen insbesondere die folgenden reproduktionsmedizinischen Maßnahmen und psychosoziale Beratung:

  • Hormonelle Stimulation der Eierstöcke
    Bei der Frau wird durch Medikamente die Eizellen-Produktion der Eierstöcke angeregt, um mehr Eizellen für eine Kinderwunscherfüllung zu gewinnen
  • Insemination
    Das Sperma des Mannes wird unter ärztlicher Behandlung direkt in die Gebärmutterhöhle der Frau injiziert
  • Alternative Medizin
    Nicht schulmedizinische Maßnahmen wie z.B. Akupunktur, Naturheilkunde, die Einnahme von fruchtbarkeitssteigernden Wirkstoffen auf pflanzlicher und pharmazeutischer Ebene, Entspannungsübungen wie Yoga
  • In-vitro-Fertilisation (IVF)
    Zusammenbringen von Eizellen der Frau und Sperma des Manners außerhalb des Körpers im Labor. Dabei überlässt man das Eindringen des Spermiums in die Eizelle dem Zufall. Danach wird die befruchtete Eizelle der Frau eingesetzt.
  • Hormonkorrektur
    Ausgleich von aus dem Gleichgewicht geratener Hormonproduktion bei der Frau, z.B. in der Schilddrüse
  • Psychosoziale Beratung
    Eine ärztliche Betreuung umfasst die medizinische, psychische und soziale Diagnostik und Therapie. Unabhängig von dieser ärztlichen Beratung und Behandlung gibt es eine professionelle psychosoziale Beratung durch Dritte, die nicht durch eine Ärztin bzw. einen Arzt erfolgt.
  • Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
    Ähnlich wie IVF außerhalb des Körpers der Frau, nur anderes Vorgehen: Mittels einer hauchdünnen Spritze wird ein einzelnes Spermium in eine Eizelle hineingeführt. Danach wird die befruchtete Eizelle der Frau eingesetzt.

 

Nutzung gängiger Methoden bei ungewollter Kinderlosigkeit

Nutzung gängiger Methoden bei ungewollter Kinderlosigkeit
Quelle: BMFSFJ (2015); Basis: Ungewollt kinderlose Frauen im Alter 30 bis 50 Jahre; 321 Fälle

Die Zahlen legen vor allem zwei Erkenntnisse nahe: (1) Ein aktives Angehen gegen die ungewollte Kinderlosigkeit mit Hilfe verschiedener Maßnahmen wird für Frauen erst mit zunehmenden Alter relevant; sozusagen als letzte Möglichkeit bevor eine Fruchtbarkeit altersbedingt unmöglich wird. Eine Behandlung kann folglich nicht als Normalität verstanden werden. (2) Dadurch, dass eine Behandlung eher als Notlösung gesehen wird, ist sie mit einem gewissen Stigma behaftet. Viele Frauen haben das Gefühl, sie würden etwas Unnormales tun. Dementsprechend stellt eine Behandlung für die Mehrheit der Frauen auch mit zunehmendem Alter keine ernsthafte Option dar.

Anzumerken ist, dass das Interesse an und die Bereitschaft für eine Behandlung prinzipiell vorhanden ist. Bis zu 55% der Frauen sagen, dass sie sich eine reproduktionsmedizinische Maßnahme grundsätzlich vorstellen können. Darüber hinaus stehen bis zu 60% einer psychosozialen Beratung zu ihrem unerfüllten Kinderwunsch bzw. einer Kinderwunschberatung offen gegenüber.

Die Ergebnisse zeigen, dass es noch einen erheblichen Bedarf an Aufklärungsarbeit auf dem Gebiet der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit gibt. Nur durch eine Entstigmatisierung kann sicher gestellt werden, dass die vorhandenen Möglichkeiten auch ausreichend ausgeschöpft werden. Frauen und Paare, die sich vergeblich ein eigenes Kind wünschen, sind nicht dazu verdammt, sich ihrem Schicksal zu ergeben. Stattdessen gibt es eine Anzahl von Möglichkeiten, aktiv gegen die Situation anzugehen.

 

 

Quellen:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2015). „Kinderlose Frauen und Männer – Ungewollte oder gewollte Kinderlosigkeit im Lebenslauf und Nutzung von Unterstützungsangeboten“

 

Kinderwunsch-Coach Franziska Ferber stellt sich vor

[vc_row][vc_column width=“1/1″][mk_padding_divider size=“20″][mk_dropcaps style=“fancy-style“ size=“14″ padding=“10″]I[/mk_dropcaps][vc_column_text disable_pattern=“true“ align=“left“ margin_bottom=“0″]

ch bin Franziska Ferber und seit Jahren arbeite ich mit Leib und Seele, Hirn und Herz als Coach. Aus eigenem, langjährigem Erleben des Kinderwunsches weiss ich, wie sehr man sich nach einem Kind sehnen kann. Und weil ich finde, dass wir in unserem Land medizinisch gut aufgestellt sind – aber während der existentiellen Kinderwunsch-Phase in unserem Leben, die oftmals über Jahre andauert, häufig die Bedeutung der Seele und Psyche vergessen, habe ich mich auf den Kinderwunsch spezialisiert.
Mein Anliegen als Kinderwunsch Coach ist es, mich Ihnen, Ihrer Sicht, Ihrem Erleben und Ihren Fragen zum Kinderwunsch zu stellen und mit Ihnen gemeinsam den Weg zu suchen (und zu finden), von dem Sie sagen, dass er zu Ihnen passt. Ich kann Ihnen helfen, besser mit Ihrem Kinderwunsch umzugehen. Meine Kundinnen und Kunden begleite ich dabei, aus dem Ausharren, der (gefühlten) Tatenlosigkeit, Einsamkeit, Unruhe und Verzweiflung hin zu einem guten, achtsamen Umgang mit dem Kinderwunsch zu finden. Medizinisch sind wir in unserem Land gut aufgestellt. Aber vergessen wir doch bitte Ihre Seele und Psyche nicht! Ja, Sie können etwas tun! Nein, Sie müssen nicht nur ausharren und abwarten! Und den Weg dahin suchen wir gemeinsam; die Methoden und “Tricks”, die Ihnen ganz persönlich helfen, mit Ihrem Kinderwunsch besser umgehen zu können. Und ich glaube, LARAcompanion unterstützt Sie genau dabei: Dass es Ihnen bald besser geht!
Alles Gute! Ihre Franziska Ferber

[/vc_column_text][mk_padding_divider size=“20″][vc_column_text disable_pattern=“true“ align=“left“ margin_bottom=“0″]www.kindersehnsucht.de[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]