Psychostress ist kontraproduktiv für eine Schwangerschaft

anja lechle

 

Anja Lechle ist Hypnosetherapeutin mit dem Schwerpunkt Kinderwunsch. Die ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie hat davor lange als Krankenschwester im Bereich der Frauenheilkunde gearbeitet.

Außerdem hat sie in Wien Schauspiel studiert. Heute lebt sie in der Nähe von Berlin auf dem Land, hat zwei Kinder und bietet ihre Kinderwunsch-Therapie auf ihrem Hof an. Außerdem hat sie Praxisräume in Berlin und Potsdam.

Wir haben sie getroffen und sie hat uns erklärt, wie sie mit Kinderwunsch-Paaren arbeitet.

 Was sind deine Erfahrungen mit ungewollter Kinderlosigkeit?

In Freiburg und Berlin habe ich über drei Jahre im Bereich der Gynäkologie gearbeitet. Wir hatten viele Paare, die ungewollt kinderlos waren, und haben diese betreut und beraten. Eines meiner Aufgabengebiete war das Auswerten von Spermiogrammen. Der Rückschluss auf die Erscheinung der jeweils dazu gehörenden Männer hat mich damals jedes Mal verblüfft. Kam ein angespannter Mann mit offensichtlich vollem Tagespensum in die Praxis, um sein Ergebnis abzuholen, konnte ich davon ausgehen, dass sein Spermiogramm jenes war, das nicht sonderlich gut ausgefallen war. Das heißt, diese Spermien waren entweder sehr langsam, hatten Verformungen oder taumelten im Kreis. In ganz schlimmen Fällen gab es den totalen Bewegungsstillstand. Kam ein entspannter, gut gelaunter Mann in die Praxis, dann handelte es sich bei seinem Spermiogramm meist um das einwandfrei bewegliche, intakte Exemplar.

Manchem Paar empfahlen wir in den Urlaub zu fahren und über eine Adoption nachzudenken. Viele von diesen Paaren bekamen daraufhin ganz ohne Behandlung ein Kind. Der Zusammenhang zwischen Stress und Unfruchtbarkeit bzw. zwischen Druck herausnehmen und doch noch auf natürlichem Wege schwanger zu werden, wurde mir persönlich dadurch sehr deutlich gemacht.

Was genau ist Hypnosetherapie?

Die Hypnosetherapie ist eine Methode, um durch tiefe Entspannung an unser Inneres zu gelangen und mit unserem Unterbewusstsein, also dem Unbewussten, zu kommunizieren.

Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten in diesem Trancezustand, welcher weder willenlos macht, noch einen dazu bringt, Dinge zu tun, die man nicht tun möchte.

Dieser Zustand ermöglicht es uns, an ureigene Gefühle zu gelangen oder in die Vergangenheit zu blicken und Geschehenes besser zu verstehen oder heute bestehende Probleme zu bearbeiten.

In diesem tiefen Wachzustand befindet man sich auf der parasympathischen Seite des vegetativen Nervensystems, welches dem Körper erlaubt, sich zu regenerieren.

Auf der entgegengesetzten Seite des Sympathikus‘ ist dies nicht möglich ist. In jenem Zustand befindet sich der Körper in „Angriffshaltung“ oder „Flucht“-Spannung, ein Zustand, der auf Dauer nicht gesund ist, den aber jeder von uns kennt.

Wie läuft eine Hypnosetherapie bei einem Kinderwunsch-Paar ab?

Die Kinderwunsch-Behandlung baut in erster Linie auf Entspannung, Druckabbau und Loslassen auf. Sowohl der Mann, als auch die Frau werden behandelt. Es beginnt mit einer ausführlichen Erst-Anamnese. Unter anderem wird nach Schlafgewohnheiten, Kinderkrankheiten, Allergien, Süchten und der Tagesform gefragt. Daran schließen sich suggestive Hypnosen in einem leichten Trancezustand an. Dies geschieht im Liegen, bequem und mit viel Zeit, bevor dann, je nach Bedarf, auch in einer tieferen Trance nach weiteren, auf Anhieb nicht offensichtlichen Gründen der Kinderlosigkeit geschaut wird. Diese Hypnosen finden oft im Stehen statt. Dabei gibt jeweils das Unterbewusstsein des Klienten die Richtung vor, der Therapeut begleitet nur und bietet Anregungen.

Ziel ist es, sowohl den Mann als auch die Frau den Zustand einer tiefen Entspannung erleben zu lassen, der dann später auch von alleine erreicht werden kann, zum Beispiel an den fruchtbaren Tagen.

Wie siehst du die Verbindung zwischen Körper und Psyche bei ungewollter Kinderlosigkeit?

Ich denke, dass es in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit mit den vielen Anforderungen im Beruf aber auch in der Freizeit sehr schwer geworden ist, einen Zustand des „Nichtstuns“ zu erreichen, bzw. wird das gar nicht mehr zugelassen.

Nachweislich leiden darunter die Fruchtbarkeit des Mannes (schlechtes Spermiogramm) wie auch die der Frau (Durchblutungsstörungen, Muskelverspannungen und dadurch beeinträchtigte Schleimhäute, Verengungen der Eileiter, durch psychischen Druck verhinderter Eisprung usw.).

Hinzu kommen der gesellschaftliche Druck des Kinderkriegens nach Einrichtung eines Haushaltes und der innenfamiliäre Druck. Eltern wollen Großeltern werden, Geschwister Tanten, usw.

Und dann ist da natürlich der eigene Druck. Meist soll dem Wunschzeitplan entsprochen werden und der Ausstieg aus dem Beruf für die Frau, die Elternzeit etc. werden minutiös im Vorfeld geplant. Nicht zu unterschätzen ist dabei das Ticken der biologischen Uhr und das Wissen um die zeitlich begrenzte Fruchtbarkeit vor allem bei Frauen. All dieser Psychostress ist kontraproduktiv für eine Schwangerschaft.

Wie kann LARAcompanion Frauen und ihre Partner mit ungewollter Kinderlosigkeit unterstützen?

LARAcompanion kann durch die angebotenen Hilfestellungen ganz individuell dazu beitragen, dass Frauen bewusster ihren momentanen Zustand einschätzen lernen und ein auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmtes Trainings- und Feedbackprogramm an die Hand bekommen.

Frauen können ausprobieren, was ihnen am besten gefällt, wobei sie sich am wohlsten fühlen, und was den positivsten Einfluss auf ihr Leben, ihre Partnerschaft und letztlich ihren Kinderwunsch hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

eHealth-Boom – Warum LARAcompanion den Zahn der Zeit trifft

Die Aussichten für digitale Gesundheitsprodukte könnten derzeit kaum besser sein. Marktforscher erwarten, dass der weltweite Markt für mobile Gesundheit (kurz: eHealth oder mHealth) bis zum Jahr 2020 auf ein Volumen von 23 Milliarden US$ ansteigen wird, mit einem jährlichen Wachstum von 24%. Die traditionellen Industrieunternehmen sind auf der Hut: Um den Anschluss zur Digitalisierung nicht zu verlieren, startet der Pharma- und Chemiekonzern Merck im September sein Accelerator-Programm, eine Art Brutkasten für innovative Startups aus der Gesundheitsbranche. Der Pharmakonzern Bayer war mit einem ähnlichen Programm (Grants4Apps) schon ein Jahr früher dran. Auch die Bundesregierung entwirft derzeit ein umfangreiches eHealth-Gesetz, in dem es insbesondere um einen verbesserten Austausch von Gesundheitsdaten zwischen allen Beteiligten geht unter Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit, z.B. anhand der digitalen Gesundheitskarte. Denn, so Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, „digitale Vernetzung kann Leben retten und stärkt die Patienten“. Es besteht also kein Zweifel daran, dass die Digitalisierung den medizinischen Alltag künftig immer mehr verändern wird.

Vernetzung des Patienten

Aber wie genau? Ein wichtiger Punkt ist die Vernetzung des Patienten. Bis vor einiger Zeit war das Thema Gesundheit für Patienten eine große Blackbox. Im Falle von gesundheitlichen Beschwerden begab man sich in die Hände des Arztes. Dieser verschrieb eine Therapie, worauf hin die Beschwerden nachließen – oder auch nicht. Die Möglichkeiten, selber aktiv zu werden, waren darüber hinaus stark begrenzt.

Gesundheits-Apps

Doch die Zeiten haben sich geändert. Mit dem Siegeszug von Internet und Smartphones haben wir mittlerweile einen ständigen Begleiter für jede Lebenslage an unserer Seite. Besonders populär sind derzeit sogenannte Self-Tracking-Apps, mit Hilfe derer man die eigenen Körperfunktionen und Aktivitäten digital erfassen kann. Erst kürzlich erlang die Fitness-App Runtastic große Aufmerksamkeit, nachdem der Sportartikelhersteller Adidas sie für 220 Millionen Euro kaufte. Auch Zyklus-Apps wie Clue, digitale Menstruations-Kalender, sind im Trend.

Thema Unerfüllter Kinderwunsch

LARAcompanion geht einen Schritt weiter und wendet sich speziell an die große Zielgruppe von Frauen und Paaren, die unter einem unerfüllten Kinderwunsch leiden. Einerseits können Frauen mit ungewollter Kinderlosigkeit körpereigene Daten mittels Messegerät messen und per App die Entwicklung über die Zeit verfolgen. Darüber hinaus begleitet LARAcompanion betroffene Frauen mit einer Therapie in Form von Entspannungskursen. Diese sind von Medizinexperten entwickelt, wissenschaftlich fundiert und per intelligentem Algorithmus auf die individuelle Situation zugeschnitten. Denn zunehmender Stress ist häufig ein ständiger Begleiter der Betroffenen, welcher erwiesenermaßen die Chancen einer Schwangerschaft weiter senken kann. So haben die Nutzerinnen von LARAcompanion nicht nur die Möglichkeit, die Gründe ihrer Kinderlosigkeit herauszufinden, sondern auch proaktiv dagegen anzugehen, eigenständig oder in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt.

Ärzte und Kassen

Dass auch Ärzte die Bedeutung des Themas eHealth erkannt haben, zeigt eine Studie aus den USA. Demnach würden 89% der befragten Ärzte ihren Patienten eine mobile Gesundheits-App empfehlen. 93% glauben, dass eine solche App die Gesundheit eines Patienten verbessern kann. Und was die Gesundheit des Patienten verbessert, das gefällt auch den Krankenkassen. Zumal eHealth-Lösungen häufig eine preiswerte Alternative zu traditionellen Behandlungsmethoden darstellen. So setzen immer mehr Krankenversicherungen auf Apps, digitale Ärzteführer und Online-Kurse. Einige bieten ihren Versicherten sogar einen Zuschuss zu Geräten wie der Apple Watch.

Gerade wenn es um Unfruchtbarkeit geht, besteht dringender Bedarf nach einer patientenfreundlichen, diskreten und effektiven Lösung. Wie eine aktuelle Untersuchung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zeigt, ergreifen in Deutschland weniger als 20% der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch reproduktionsmedizinische Maßnahmen. Überraschend ist indes, dass bis zu 60% der Befragten einer reproduktionsmedizinischen Maßnahme oder psychosozialen Beratung prinzipiell offen gegenüber stehen. Wie es scheint, wollen sich die Betroffenen nicht einfach mit ihrem Schicksal abfinden, sie haben jedoch Hemmungen, den großen Schritt hin zu einem Behandlungszentrum zu machen. Vermutlich sind dahinter auch Scham und Ängste vor vermeintlicher Stigmatisierung verborgen.

Diskrete Lösung

Was fehlt ist ein behutsamer Einstieg in das Thema ‚Unfruchtbarkeit‘; ein Angebot, das Frauen die Angst vor der Diagnose nimmt, sie aufklärt und ihnen Kontrolle über ihren eigenen Körper gibt. Genau hier setzt LARAcompanion an und knackt die Blackbox ‚Unfruchtbarkeit’. Die Zeit ist reif für einen Durchbruch in der Kinderwunschbehandlung: Die Technik existiert, die Nutzer sind versiert im Umgang mit dem Smartphone, die Ärzte erkennen, wie die Digitalisierung ihre Arbeit unterstüzten kann und die Krankenkassen sind zahlungswillig. Warum also länger warten?

Nutze auch du die Gunst der Stunde: eHealth boomt und eHealth bestimmt die Zukunft des Gesundheitswesens. Investiere in LARAcompanion und profitiere langfristig vom Erfolg eines ganz besonderen eHealth-Startups! Jetzt mit 14% zugesicherter Rendite pro Jahr unter www.aescuvest.de/lara.

 

 

 

Quellen:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2015). „Kinderlose Frauen und Männer – Ungewollte oder gewollte Kinderlosigkeit im Lebenslauf und Nutzung von Unterstützungsangeboten“

eGovernment Computing (2015). „Entwurf des eHealth-Gesetzes im Bundestag“

mHealthWatch (2013). „Infographic: Doctors Prescribing More Mobile Health Apps“

Transparency Market Research (2014). „mHealth Services (Prevention, Monitoring, Diagnostic, Treatment, Information and reference, Wellness, and Healthcare strengthening services) Market – Global Industry Analysis, Size, Share, Growth, Trends and Forecast 2014 – 2020“

9 Sätze, die unfruchtbare Paare nicht mehr hören wollen

Es ist ein großer Schritt für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, ihr Schicksal mit Familie, Freunden oder Bekannten zu teilen. Die Resonanz ist häufig frustrierend. Natürlich sorgen sich andere Menschen. Sie wollen helfen, wo sie nur können oder einfach etwas sagen, um die angespannte Situation aufzulösen. Leider führen Unwissenheit oder fehlende Sensibilität zum gegenteiligen Effekt. Hier sind 9 Sätze, die betroffene Paare nicht mehr hören wollen:

1)        „Seid ihr schon schwanger?“

Nein, sind wir nicht! Die Neugier ist verständlich, schließlich fühlt ihr mit uns mit. Aber die Frage immer wieder aufs Neue verneinen zu müssen, ruft in uns selbst jedes Mal wieder die Enttäuschung hervor. Also habt bitte etwas Geduld, denn so viel ist sicher: Sobald es soweit ist, werden wir die frohe Botschaft mit Freude in die Welt tragen!

2)        „Entspannt euch einfach!“

Stress kann eine wichtige Rolle bei Unfruchtbarkeit spielen. Klinische Studien zeigen, dass stressreduzierende Maßnahmen bei Frauen begleitend zu einer künstlichen Befruchtung die Erfolgsaussichten verdoppeln können (Domar et al. 2011). Doch darüber darf man nicht außer Acht lassen, dass es häufig in erster Linie biologische oder medizinische Gründe sind, die zur Unfruchtbarkeit führen. In jedem Fall ist das ungewollte Ausbleiben einer Schwangerschaft eine große mentale Belastung für Paare. Die Aufforderung sich zu entspannen, kann dabei genau das Gegenteil erzeugen – nämlich noch mehr Druck und Stress.

3)        „Seid froh, dass ihr keine Kinder habt!“

Ja, Kinder können nervig sein. Wir alle mussten schon mal im Flugzeug stundenlang das Schreien eines Babys ertragen und haben insgeheim die Eltern bedauert. Wir wissen, dass ein Bäuerchen auch mal auf der neuen Hose landen kann und dass Windeln sich nicht von alleine wechseln. Jedoch sind es gleichermaßen die schönen und anstrengenden Momente, die wir uns so sehr am Elternsein wünschen. Natürlich ist der Satz nicht ganz ernst gemeint, trotzdem klingt er so als hätten wir unseren Kinderwunsch nicht vollends durchdacht.

4)        „Dann adoptiert doch einfach!“

Adoption kann eine Möglichkeit für Paare sein, bei denen sich der Wunsch nach einer eigenen Familie auf natürlichem Wege nicht erfüllt. Doch auch eine Adoption ist mit einer enormen mentalen, organisatorischen und finanziellen Belastung verbunden. Zudem ersetzt sie nur bedingt das Bedürfnis nach einem biologischen Kind. Darüber hinaus enthält auch die Entscheidung zur Adoption keine Erfolgsgarantie. Im Jahr 2013 fanden in Deutschland 3.793 Adoptionen statt, davon lediglich 38% nicht von Stiefeltern oder innerhalb der Verwandtschaft. Rechnerich kommt auf sieben mögliche Adoptiveltern ein zur Adoption vorgemerktes minderjähriges Kind (Statistisches Bundesamt 2014).

5)        „Wer ist schuld?“

Unfruchtbarkeit kann viele Gründe haben, die gleichermaßen bei der Frau, dem Mann oder in der Kombination der Partner liegen können. Die Erforschung der Ursachen ist ein wichtiger Schritt, um mögliche Lösungswege anzugehen. Dabei geht es jedoch nicht um Schuldzuweisung. Die genauen Gründe sind ein höchst persönliches Thema. Nur weil wir unseren Kinderwunsch kommunizieren, heißt das nicht, dass wir alle Details preisgeben möchten.

6)        „Ich glaube ich weiß, was das Problem ist.“

Keinen Kaffee mehr, von Alkohol ganz zu schweigen! Ein paar Kilo mehr bzw. weniger am Körper! Und definitiv keine heißen Duschen!

Sobald wir über unseren unerfüllten Kinderwunsch sprechen, hält jeder Mensch einen Ratschlag bereit. Ratschläge sind gut gemeint und in vielen steckt sicherlich eine Menge Wahrheit. Letztendlich befinden wir uns in professioneller Behandlung, um Ratschläge zu erhalten. Und genau diese Ratschläge von einer Person, die uns wissenschaftlich fundiert auf unsere individuellen Ursachen untersucht hat, sind die Ratschläge, die wir gerne annehmen.

7)        „Anscheinend soll es nicht sein.“

Dies ist vermutlich der verletzendste Satz, mit dem man ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch konfrontieren kann. Warum genau soll es bitte nicht sein? Unfruchtbarkeit hat komplexe medizinische und psychologische Gründe. Sie ist kein Wink des Schicksals oder eine Strafe Gottes. Und heißt das im Umkehrschluss, dass Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen oder misshandeln, es mehr verdient hätten als wir?

8)        „Das wird schon noch.“

Dieser lieb gemeinte Aufmunterungsversuch wird der realen Situation leider nicht gerecht. Die statistische Chance besteht, dass es auch in Zukunft nicht mit der Schwangerschaft klappen wird, und sie wird mit jedem Tag, der vergeht, wahrscheinlicher.

9)        „Es gibt Schlimmeres im Leben.“

Ein unerfüllter Kinderwunsch lässt sich nicht mit anderen möglichen Schicksalsschlägen vergleichen. Unfruchtbarkeit ist ein wichtiges Thema, unter dem betroffene Paare enorm leiden. Es ist eine emotionale und körperliche Belastung, die man nicht unbedingt rein nach objektiven Kriterien einstufen kann. Tatsächlich zeigen Studien, dass das seelische Leid von Frauen mit Unfruchtbarkeit ähnlich dem Leid von Patienten von Krebs, HIV oder chronischen Schmerzen ist (Domar et al. 1993).

Wir von LARAcompanion unterstützen Frauen und Paare mit ungewollter Kinderlosigkeit. Finde heraus wie und verfolge unsere aktuelle Crowdinvesting-Kampagne!

 

Quellen:

Domar, A., Zuttermeister, P., Friedman, R. (1993) The Psychological impact of infertility: a comparison with patients with other medical conditions. Journal of Psychosomatic Obstetric Gynaecology. 14 Special issue 45-52.

Domar, A., Rooney, K., Wiegand, B., Orav, E., Alper, M., Berger, B., Nikolovski, J. (2011). Impact of a group mind/body intervention on pregnancy rates in IVF patients. Fertility and sterility, 95(7), 2269-2273.

Statistisches Bundesamt (2014): Zahl der Adoptionen im Jahr 2013 um 2,4 % gesunken. Pressemitteilung vom 01.08.2014 – 275/14 https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/08/PD14_275_225pdf.pdf?__blob=publicationFile (abgerufen am 15.07.2015).